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Wer ist wolf-info.eu ?

Wir sind eine politisch absolut neutrale Bürgerinitiative bestehend aus Weidetierhaltern, Haustierhaltern, Eltern und Großeltern aus den Bundesländern Baden Würtemberg, Bayern, Brandenburg, Thüringen, Niedersachsen sowie aus Österreich und der Schweiz.

Unsere Ziele sind:

- Schutz der Bewohner/Kinder und Haustieren in Dörfern
- Schutz der Weitetiere
- Offizielle, transparente und aktuelle Zahlen von Wolfspopulation und Wolfsrissen
- Kontrolle und Alternativen zu den bestehenden DNA-Analysen bzw Probennehmer
Beweislastumkehr
- Ehrliche, seriöse, sachliche  Informationsbereitstellung und Aufklärung über den Wolf durch uns an Interessenten über   das Internet,  Infostände, Schulbesuche, Vorträge durch uns.

Leider wird bislang durch bestimmte Medien, bestimmte Naturschutzverbände, Vereinen und teilweise hochdotierte "Wolfsexperten" ein nicht ganz der Wirklichkeit entsprechendes Bild der Wölfe gezeichnet.
Auch aus diesem Grund und um mehr Transparenz zu bekommen, bieten wir betroffenen Weidetier- und Haustierhaltern die Möglichkeit Sichtungen, Verletzungen, Risse/Tötungen uns über das Rissformular zu melden. Die Meldungen werden natürlich anonym bearbeitet.

Keiner von uns ist gegen Wölfe !

Es stellt sich uns aber die Frage, ob der Wolf als Spitzenprädator einen Platz in einer vom Menschen geprägten und intensiv genutzen Landschaft einnehmen kann. Anstelle blinder Glorifizierung des Wolfes ist eine realistische und sachgemäße Betrachtung der Thematik, nicht zuletzt durch Fakten, unbedingt notwendig. Unsere Kulturlandschaft muss mit ihrem ökologischen, ökonomischen und ästhetischen Sinn und Mehrwert gewahrt werden.

Wir sind uns einig, dass es Regionen  gibt, welche durch ihre dichte Besiedlung absolut nicht geeignet für ein friedliches Zusammenleben von Mensch und Wölfen sind. Wie Sie unter dem Menuepunkt "Aktuell" nachlesen können, sind Wölfe extrem lernfähige und intelligente Raubtiere.  Somit werden sie dem Menschen und den Ansiedlungen immer näher kommen und es werden, wie  schon geschehen, neben Nutztieren wie Schafen, Kühen, Rindern und Pferden auch Haustiere wie Hunde, Katzen und leider auch Menschen, verletzt und getötet.

Aus diesem Grund haben wir auch diese Site online gestellt und sind mit den "Brennpunkten " in Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Österreich und Italien sehr eng vernetzt .

Sollten Sie uns unterstützen wollen, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie unserer Bürgerinitiative beitreten. Auf Wunsch erhalten Sie gerne auch Flyer von uns um im Bekanntenkreis, Arbeitskollegen, Freunden, Familie oder oder für unsere gemeinsame Sache zu werben.

Für Fragen stehen Ihnen wir Ihnen gerne per Kontaktformular oder telefonisch unter 0049 (0)7627 627 9695 zur Verfügung.


Schutz der Weidtiere:

Zur Vermeidung von Wolfsrissen kommen Herdenschutzmaßnahmen eine große Bedeutung zu. Prävention hat Grenzen. 
Flächendeckende Herdenschutzmaßnahmen durch Zäune sind in Deutschland weder möglich noch akzeptabel. Kleinparzellierte Einzäunung aller Weideflächen in Deutschland ist naturschutzfachlich nicht verantwortbar, wirtschaftlich nicht darstellbar und auch gesellschaftlich nicht akzeptiert. Eine offene Landschaft muss sowohl für den Tourismus, die Erhaltung der Kulturlandschaft und den Natur- und Artenschutz erhalten bleiben.
Eine wolfssichere Einzäunung großer Grünlandregionen, von Deichen und Niederungsgebieten mit Grabensystemen sowie von Mittelgebirgen und Almen ist weder praktisch durchführbar noch naturschutzgerecht. Die Verdrahtung der Landschaft mit umfangreichen und hohen Zaunsystemen widerspricht den Anforderungen des Tourismus, dem Erhalt der Kulturlandschaft und dem Grundgedanken einer Biotopvernetzung im Sinne des Arten- und Landschaftsschutzes.

In Einzelfällen kann die  Anschaffung von Herdenschutzhunden eine Lösung in dünn besiedelten Regionen darstellen. Flächendeckend  für mehrere Millionen Hektar Weideflächen in Deutschland ist dies nicht umsetzbar. Sowohl die Anschaffung als auch die Haltung von Herdenschutzhunden bedürfen der finanziellen Förderung, da Herdenschutzhunde hohe Kosten für Ausbildung und den Unterhalt verursachen. Ferner fordern wir die Klärung diverser Rechtsfragen im Zusammenhang mit der Haltung von Herdenschutzhunden. Dies betrifft beispielsweise die Tierschutz-Hundeverordnung (insbesondere in Bezug auf die Schutzhütte und die Haltung der Hunde im Nachtpferch) sowie die Haftung für die Hunde. Bei der Einführung von Herdenschutzhunden dürfen die damit verbundenen Risiken nicht bagatellisiert werden. Herdenschutzhunde sind keine Hütehunde, der angeborene Verteidigungstrieb kann eine Gefahr für Mensch und Tier darstellen. Dies ist nicht zuletzt in Tourismusregionen von besonderer Bedeutung.



Offizielle, transparente und aktuelle Zahlen von Wolfspopulation und Wolfsrissen

Wir fordern Transparenz über die Größe der in Deutschland lebenden Wolfspopulation zu schaffen. Es ist nicht länger vertretbar, der Bevölkerung und den betroffenen Tierhaltern mit bewusst kleingerechneten Wolfsbeständen in Deutschland die realen Verhältnisse vorzuenthalten. Die ausschließliche Nennung der Anzahl heimischer Rudel oder der Zahl erwachsener Wölfe verschleiert die tatsächliche Ausbreitung des Wolfes in Deutschland und dient lediglich der Beruhigung der Bevölkerung.
Deshalb fordern wir eine vollständige und halbjährige Veröffentlichung des aktuellen Wolfsbestandes mit exakten Zahlen und damit Offenlegung und dauerhafte, zeitnahe Datenverfügbarkeit in allen Bundesländern und auf Bundesebene. Die zeitnahe und unabhängige Veröffentlichung der Wolfs- und der Rissstatistik ist zwingende Voraussetzung für eine ehrliche Diskussion über den Wolf. Die aktuell im Netz verfügbaren Risslisten des Landes Niedersachsen sind hier als Mindeststandard für alle Bundesländer vorzusehen. Schäden sind unmittelbar nach Risserfassung nach Anzahl getöteter, verletzter und vermisster Tiere sowie Haltungsart und Schutz aufzuführen. Die Ausbreitung des Wolfes in Deutschland beeinflusst auch das Verhalten anderer Wildtiere, und führt so verstärkt zu Konflikten im Hinblick auf die räumliche Konzentration von Wildschäden und die Möglichkeiten sowie den Aufwand der Landnutzer, diese Schäden zu vermeiden. Es gibt bisher keine wissenschaftlich belegten Forschungsarbeiten und Studien über die Auswirkungen der Rückkehr des Wolfes auf die Waldvegetation im dicht besiedelten Zentraleuropa. Zur Versachlichung der Diskussion um Wildschäden im Wald bei vorhandener Wolfspopulation müssen diese Auswirkungen, die durch eine Rückkehr des Wolfes unzweifelhaft stattfinden, erforscht werden.


Beweislastumkehr

Zukünftig muss eine Entschädigung bereits dann erfolgen, wenn ein Wolfsriss nicht ausgeschlossen werden kann. Zudem müssen auch die Risse durch Wolf-Hund-Mischlinge garantiert entschädigt werden. Bei Wolfsrissen entstehen nicht nur Kosten für die direkten Tierverluste. Vielmehr bedarf es auch einer vollumfänglichen Entschädigung des Nutzungsausfalls, der Neubeschaffung, der Zuchtwerte der Tiere und auch von späteren Folgeschäden von Wolfsangriffen in einer Herde. Zudem ist Rechtssicherheit auch für Schäden erforderlich, die beispielsweise im Straßen- und Bahnverkehr entstehen können, wenn Tierherden durch Wolfsangriffe ausbrechen.

 
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